Elementor #7

Kaja Grimme hat schon in einem Dörfchen in England, einer Millionenmetropole in den USA, einer kleinen Stadt in Finnland und in drei verschiedenen Häusern in Stuttgart gelebt, ist aber am liebsten in ihren eigenen Geschichten zu Hause. Sie studiert Literaturwissenschaft am Bodensee und schreibt nachts Poetry Slams und Bücher voller Rätsel. Einige ihrer Texte konnten in Wettbewerben wie „Frankfurt Young Stories“ oder „Klimazukünfte 2050“ überzeugen und wurden in Anthologien abgedruckt.

Ihr erstes Jugendbuch „Das kartografische Komplott“ ist im Frühjahr 2026 erschienen.

Kaja Grimme, eine junge weiße Frau mit kinnlangen welligen dunkelroten Haaren, steht unter den blühenden Zweigen eines Kirschbaums. Sie trägt einen weißen Pullover mit roten Kirschen darauf und lacht.
Das Cover von „Fräulein Renée und das kartografische Komplott“ zweit die Scherenschnitt-Silhouetten zweier Figuren im Profil von der Hüfte aufwärts. Links steht eine junge Frau mit hochgesteckten Haaren, die in der Hand ihrer metallenen Armprothese einen Papierfetzen hält. Rechts steht ein junger Mann in Hut und Gehrock, ein aufgeschlagenes Notizbuch und einen Stift in der Hand. Im Hintergrund sind eine vergilbte alte Karte von Südamerika sowie links die Silhouette einer Gaslaterne und rechts die eines Baumes zu sehen. Im unteren Drittel steht der Titel in sandfarbenen Großbuchstaben auf dunkelgrünem Grund.

Deutschland, 1908: Der junge Dichter Caspar Schütze heuert als Chronist bei der 17-jährigen Renée Graf an. Ihre Regeln sind einfach: Nummer eins, das Kommando hat sie. Nummer zwei, sie entscheiden sich gegebenenfalls nicht für die vernünftige, sondern immer für die abenteuerliche Lösung. Nummer drei, Tradition ist nie ein Argument. Caspar lässt sich auf die ungewöhnliche Abmachung ein, hat er doch gerade keine andere Wahl. Das erste Abenteuer erwartet sie auch schon bald in Form einer Leiche, die sie in einem alten Forsthaus entdecken. Eine Spur führt zur ehrwürdigen Geographischen Gesellschaft Württemberg …